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- Teilgemeinde von Winterbach ( Remstal, in Baden- Württemberg ) 479m ü. Meereshöhe.
- Urkundlich begegnet uns Manolzweiler erstmals im weltlichen Lagerbuch der Herrschaft Württemberg um 1400 MANATZWILER.
- Die Anlage der Hufe mit Hofstelle ( urkundliche Hinweise aus dem 15. / 16.Jh. ) dürfte im 9. / 10.Jh.vom Winterbacher Fronhof bzw. Königshof an dem alten Verkehrsweg von Beutelsbach im Remstal im steilen Anstieg die Hochfläche bei Manolzweiler erreicht, über den Höhenrücken zieht und bei Uhingen ins Filstal führt, entstanden sein.
- Es liegt umgeben von einem herrlichen Waldkranz ca. 3Km südwestlich von Winterbach, oben auf dem schmalen Liasrücken des Schurwaldes.
- Das sehr reiche Esslinger Spital hatte schon 1413 Gülten und Grundbesitz in Manolzweiler.
- Als 1466 Graf Ulrich das Kloster Engelberg stiftete, schenkte es die senn.als Ausstattung seinen Besitz und einige Rechte in Manolzweiler.
- Im Lagerbuch von 1562 werden in „ MANATZWYLER“ erstmals „erbliche Lehen mit Legung und Loshung“ beschrieben.
- Die vier Lehen innerhalb des Dorfetters und ihr Güterbestand blieben von 1562 bis 1692 im wesentlichen Konstant. Noch heute ist das Ortsbild von dieser Lehenseinteilung geprägt.
Manolzweiler Heimatlied
Melodie: Am Brunnen vor dem Tore
Von Hans Keinat, Lehrer
Mei’ Hoimet ischt a Weiler, a Weiler arm und klei und doch kas nergens schöner als z’ Manolzweiler sei.
Des leit so still do oba,so noh bei Wald und Wies,bei Sonnaschei und Bloma,’s ischt wie em Paradies,’s ischt wie em Paradies.
A Häusle stoht em Weiler, des ischt so nett und klei do wohnet meine Eltern,do gang i aus und ei.
Und vor am Haus des Gärtle,des duftet und des blüht und Vögele dia senget em Sommer Lied um Lied,em Sommer Lied um Lied.
Drom Bleib i z’ Manolzweiler gern bis i sterba muaß,no läutet onser Glöckle mir leis den Abschiedsgruß.
I han nett weit zum Kirchhof zum Kirchhof bei der Wies, do wart i auf Euch älle, em Himmelsparadies, em Himmelsparadies.
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